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changeexchange 2011
29.9. - 9.10. 2011
Künstleraustausch-Projekt
Verein Berliner Künstler - Künstlerverein Yang-Pyong, Seoul
GALERIE VEREIN BERLINER KÜNSTLER
Eröffnung Mittwoch, 28.9.11 um 19.00 Uhr
Koreanisches Kulturzentrum, Kulturabteilung
in der Botschaft der Republik Korea
Eröffnung Donnerstag, 29.9.11 um 19.00 Uhr
Info:www.kulturkorea.de
Teilnehmende Künstler aus Seoul
Kim Ho Soon, Lee Bong Im, Lee Young Hee, Yoon Hyun Kyung,
Ryu Min Ja, Lee Hwa Jin, Kim Dong Hee
Teilnehmende Künstler aus Berlin
Sibylle Hoessler, Ralf Kleine, Susanne Knaak, Matthias Koeppel
Vera Krickhahn, Ina Lindemann, Louis, Siegrid Müller-Holtz,
Helga Ntephe, Michael Otto, Frank Rödel,Sabine Schneider, Inge H. Schmidt
Ursula Schwirzer, Evelyn Sommerhoff
Im Oktober 2012 sind die Berliner Künstler Gäste der Künstlervereinigung Yang Pyong in Seoul
und werden im Yang-Pyong Nationalmuseum zum Thema "Teilung und Vereinigung" ausstellen.



ZEICHEN & BILDER 2011 Chinesische Künstler in Potsdam
Im August 2011 waren unsere Künstler aus China zu Gast in Potsdam auf Einladung der Teehausgalerie mit Ausstellungen auf der Freundschaftsinsel und in der Galerie Mutter Fourage, Berlin.
Nun folgt der Gegenbesuch mit Ausstellungen in Tanshan und Hangzhou. Wir Künstler freuen uns schon, unsere Austauschpartner wiederzusehen, ihre Kultur und Lebensweise kennenzulernen, zu diskutieren, argumentieren, zu erleben.




Faszination Material
In ihren neuen OBJEKT-MALEREIEN aus 2011 kann man das Wasser fühlen, riechen, schmecken, hören. Wasser fließt, plätschert, gurgelt, rauscht, strömt .In den „Wasserbildern" wird der Reichtum der Wassernuancen durch das vielschichtige Spektrum der Farbe Blau sichtbar. Je nach Lichteinfall erahnt der Betrachter schimmernde Tiefen oder bewegte Oberflächen. Es sind kleine Installationen auf der Leinwand. Unterschiedlichste Wellenformationen werden sichtbar durch verformte Drahtgitter (Hasendraht) mit eingearbeiteten Pergamentpapierschnipseln. Man kann die Bewegung des Wassers spüren. In der Serie „Wasser-Zeichen" wachsen Pflanzengebilde aus gebogenem Draht, mit Pergamentpapier flächig ummantelt, aus der Leinwand heraus, ragen in den Raum hinein, werfen graue Schatten an die Wand. Es entstehen „inszenierte Räume der Natur" - eine Symbiose von Kunstraum und Naturraum.Seit 1991 lagern in ihrem Fundus uralte Dachschieferplatten, entdeckt und eingeladen am Straßenrand von Nauen. "Die Größe, die alten Strukturen,Risse und Beschädigungen dieser Platten mit angesetzter Pattina fielen mir sofort ins Auge. Ich war fasziniert von diesem Naturmaterial, obwohl ich noch keine Eingebung hatte, was daraus mal entstehen soll! Mehrer Umzüge mussten sie mitmachen. Nun endlich haben sie ihren Weg ins Bild gefunden", berichtet Siegrid Müller-Holtz.
Serien, betitelt mit „ My home is my castle"2011 sind versetzt mit Dachschieferplatten, gedeckt um 1900. Sie erzählen ihre eigene Geschichte von damals und von heute. Der Betrachter kann hier seinen Assoziationen freien Lauf lassen und für sich selbst die Botschaften dieser Werke ablesen. Ein sanftes, lebendiges Grau auf grob körnigem Sand umschließt diese großformatige, dunkle Fläche, umsäumt mit einem Streifen von Schriftfetzen, nur angedeutet, nicht lesbar. Fünf großformatige Kompositionen zeigt die Künstlerin in ihrem Atelier. Sie stehen für Leben und Raumgefühl.
Vielseitigkeit ist Programm.
Wie jedes Jahr bietet die Künstlerin einem Bildhauer eine Ausstellungsfläche in ihrem idyllisch gelegenen Garten in Korrespondenz zur Havel.
Heike Cybulski, Borkwalde, Metallskulpturen
Zu Gast im Atelier von Siegrid Müller- Holtz ist Heike Cybulski aus Borkwalde mit archaischen Metallskulpturen.1969 in Jena geboren und aufgewachsen. Im Jahr 2003 zog sie nach Borkwalde und baute dort ihre Atelier-Werkstatt auf. Seit 2004 ist sie Mitglied im BVBK (Brandenburgischer Verband Bildender Künstler).

Heike Cybulski lässt Schrott und Stahl zu Metallskulpturen zusammenwachsen, die bis zu zwei Meter hoch ragen. Ihre archaisch, schlichten, figurativen bis abstrakten Skulpturen - mal geschliffen, poliert oder gerostet haben trotz des schweren Materials eine große Leichtigkeit. Ihr Thema ist die weibliche Skulptur- Frauengestalten, die trotz des schweren Materials eine elegante Leichtigkeit ausstrahlen. Seit 5 Jahren arbeitet die Künstlerin mit Resten aus industrieller Fertigung, die geschnitten, geschweißt und bearbeitet werden. Sie gehört damit zu den wenigen Frauen, die die Techniken der Metallverarbeitung erlernt haben, bisher eher eine Männerdomain.
Entdecken Sie die verborgenen Botschaften, tauchen Sie ein in die atmosphärischen Kunstwelten von Heike Cybulski und Siegrid Müller-Holtz. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und heißen Sie herzlich willkommen.
„Heiter bis Wolkig“
Malerei-Collagen
Vernissage Sonntag 10. Juli 15.00 Uhr 2011
10. Juli bis 7. August 2011
Galerie-Kirche Petzow, Werder/Havel OT Petzow
Fachdienst Kultur,Landkreis Potsdam-Mittelmark
Geöffnet Sa. und So.11.00 bis 18.00 Uhr
Bilder haben einen Anfang. Bei der Malerin Siegrid Müller-Holtz sind es Reisen, Reisen in die Ferne, in die Fremde, unvergessliche Eindrücke VOR ORT.
Zu erkennen sind andeutungsweise Hügelketten – Dörfer – Küstenformationen – die Linie zwischen Himmel und Erde – der Horizont – das Meer, - eingetaucht in die Wirkung der Farben südlicher Länder – ein warmes Orange-Gelb, ein kühles Blau-Türkis-Grün, - Farben die Sehnsucht suggerieren, Wohlbefinden und Wärme ausstrahlen.
Gehen Sie mit auf die Reise durch die spannungsreichen Erlebniswelten der Malerin. Entdecken Sie die verborgenen Botschaften vom Diesseits und Jenseits, dem Endlichen und Unendlichen, tauchen Sie ein in die atmosphärische Bildsprache der Kunstwelt von Siegrid Müller-Holtz.
“My home is my castle”
Materialbilder
Vernissage Samstag 7. Mai 2011 um 16.00 Uhr
8.Mai bis 28. Juni 2011
Galerie Frenhofer e.V.
Friedrichstr. 232 , 10968 Berlin –Kreuzberg
U-Bahnhof Kochstr. / Tel. 030-25931640
Mittwoch bis Samstag 14.00 bis 19.00 Uhr
In meinen Materialbildern schaffe ich Räume, gedachte Innen-Außenräume, schlicht und zurückhaltend in Form und Farbe, reduziert auf das Wesentliche, durch den Einsatz von alten Dachschieferplatten, als Symbol für Haus. Diese Naturschieferplatten von Häusern, gedeckt um 1900, haben Spuren hinterlassen. Sie erzählen ihre eigene Geschichte von damals und von heute. Ein sanftes, lebendiges Grau auf grob körnigem Sand umschließt diese großformatige, dunkle Fläche, umsäumt mit einem Streifen von Schriftfetzen, nur angedeutet, nicht lesbar. Diese Kompositionen stehen für Leben und lassen damit allen Assoziationen freien Lauf.
Dieses Arbeitsthema wird erweitert mit der Serie „Heimat“, 2011 auf Leinwand, 30 x 30.

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